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Metamorphose des Imperialismus?

Ein konsequenter Antiimperialismus muss die Realitäten des 21. Jahrhunderts analysieren, will er relevant bleiben

Von Paul Dziedzic

Merkel, Erdogan, Macron und Putin zusammen
Does not spark joy: Einen guten Imperialismus gibt es nicht. Foto: Kremlin.ru / Wikimedia, CC BY 4.0

Auf einmal ist die Diskussion um Imperialismus wieder da. Am deutlichsten wird das gerade angesichts der Situation der Geflüchteten im Mittelmeer. Von der EU, wenn wir sie als imperialistische Macht betrachten, kann gar keine Hoffnung ausgehen – sei es in Moria oder anderswo. Diese Situation ist erst durch die EU, ihre Mitgliedstaaten und Bündnispartner verursacht worden. Es ist kein neues Argument, radikale Refugee-Bewegungen weisen schon lange darauf hin. Und dennoch: Antiimperialismus ist nicht selbstverständlich innerhalb der deutschen Linken. Das mag auch daran liegen, dass unter dem Banner Antiimperialismus widersprüchliche Positionen eingenommen werden. Beispielsweise, wenn Solidarität mit oder die Verteidigung von Regimes in Moskau oder Beijing zum Ausdruck gebracht wird, weil es doch angeblich nur eine imperialistische Macht gibt: die USA.

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