analyse & kritik

Zeitung für linke Debatte & Praxis

Abo| |Thema in ak 682: Linke in der Ukraine

Keine Debatten-Charity

Warum eine Auseinandersetzung mit den Forderungen linker Aktivist*innen in der Ukraine Not tut

Von Nelli Tügel

Eine Menschenmenge aus etwa 30 Personen in einem Innenraum, alle laufen in unterschiedliche Richtungen auseinander
Einmal reden, dann rennen alle wieder auseinander? Für einen neuen Internationalismus sind langfristiger Austausch und Diskussion nötig. Foto: ak

Wir waren in der Ukraine, um dort mit Menschen ins Gespräch zu kommen, die wir überall auf der Welt als Bezugspunkte sehen: Linke, Sozialist*innen, organisierte Arbeiter*innen, Anarchist*innen, Umweltbewegte, Feminist*innen. Das fehlte bislang. Doch geht es um viel mehr als »nur« darum, unmittelbar Betroffenen – das bedeutet in diesem Fall: Menschen, denen ein fürchterlicher Krieg aufgezwungen wurde – zuzuhören und ihnen hierzulande eine Stimme zu geben. Dass eine Verabsolutierung einer solchen Herangehensweise auch dazu führen kann, sich etwa zum Sprachrohr geschichtsrevisionistischer Lügen zu machen, bewies die taz, die am 9. Mai den Text einer oppositionellen russischen Journalistin verbreitete, in dem insinuiert wurde, nicht Nazi-Deutschland, sondern die Sowjetunion habe den Zweiten Weltkrieg zu verantworten.

Noch kein Abo?

Ein ak-Abo versorgt dich mit fundierten Analysen, jeder Menge Kritik und dem Wichtigsten aus linker Debatte und Praxis weltweit!

  • Jahres-Abo

    • monatlich auf 36 Seiten + Sonderhefte

    • Online-Zugang zu allen Artikeln

    • mit Abo-Prämie!

  • Probe-Abo

    • monatlich auf 36 Seiten

    • Online-Zugang zu allen Artikeln

    • 10 Euro (für 3 Monate, danach 58 Euro/Jahr)

  • Sozial-Abo

    • monatlich auf 36 Seiten + Sonderhefte

    • Online-Zugang zu allen Artikeln

Du hast bereits ein Abo und willst dich einloggen?

Zum Login

Thema in ak 682: Linke in der Ukraine

Thema in ak 682: Linke in der Ukraine