Konsum statt Kollektiv
Nach vier Jahren unter einer Linksregierung bricht sich der Neoliberalismus in Chile wieder Bahn
Von Malte Seiwerth
Die Leute wollen Geld. So könnte das Wahlprogramm des rechtspopulistischen Präsidentschaftskandidaten in Chile, Franco Parisi, zusammengefasst werden. Parisi kam in der ersten Runde der Präsidentschaftswahl am 16. November, entgegen aller Umfragen, mit 20 Prozent der Stimmen auf den dritten Platz und verpasste damit knapp den Einzug in die Stichwahl. Dennoch trafen seine einfachen Slogans offenbar bei vielen Menschen einen Nerv. »Ich will, dass es den Leuten gut geht. Sie sollen sich gerne ein noch größeres Auto kaufen«, sagte des Gründer der Partido de la Gente, auf Deutsch etwa »Partei der einfachen Leute«.
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