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»Die gemeinsame Erklärung ist rassistisch«

Vertretungen der Ovaherero und Nama wollen die namibisch-deutsche Vereinbarung zum Völkermord kippen

Von Ulrike Wagener

Eine Sprecherin steht auf einer Bühne am Pult und spricht über Mikrofone an ein Publikum, das nicht auf dem Foto ist. Sie trägt ein buntes Kleid. Rechts neben ihr sitzen weitere Sprecher*innen.
Sima Luiperts Rede bewegt viele im Saal. Unter anderem mit Mbakumua Hengari, Vepuka Kauari und John Nakuta sprach sie über die Auswirkungen der Kolonialverbrechen und ihre Forderungen nach Reparationen und Wiedergutmachung. Foto: Miguel Brusch/HKW

Sima Luipert steht auf der Bühne des Berliner Hauses der Kulturen der Welt (HKW) und erzählt die Geschichte ihres Kleides. Wie die Frauen aus Textilfetzen, die sie am Rande des Konzentrationslagers fanden, Patchwork-Kleider machten, genäht nach der viktorianischen Mode, die die europäischen Missionarinnen trugen. »Mein Kleid ist ein lebendiges Archiv von Kolonialismus und dem Widerstand dagegen«, sagt sie.

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