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Wut im Standby

In Namibia hat das Virus Debatten um die Reparationszahlungen Deutschlands und die kolonialen Besitzverhältnisse nur unterbrochen

Von Lisa Plank

Landschaft in Namibia mit viel Gras und ein paar Bäumen. In der Mitte ein Brunnen und eine Windturbine.
Koloniale Landverteilung: 70 Prozent des Landes ist immer noch in der Hand von Weißen. Foto: Olga Ernst & Hanspeter Baumeler / Wikimedia , CC BY-SA 4.0

Ende Mai gab Bundesaußenminister Heiko Maas das Ende der Verhandlungen zur Versöhnung mit Namibia bekannt. Von nun an sollen die von den deutschen Kolonialtruppen zwischen 1904 und 1908 begangenen Grausamkeiten offiziell als Genozid bezeichnet werden. Außerdem erklärte sich die deutsche Regierung bereit, Entwicklungsprojekte in Namibia in Höhe von 1,1 Milliarden Euro über die nächsten 30 Jahre zu finanzieren (ak 672). Das Abkommen sollte ein erster Schritt sein, die deutsche Kolonialvergangenheit aufzuarbeiten. In Namibia herrschte jedoch alles andere als Dankbarkeit.

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