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Aufklärung nach fast 30 Jahren?

Der mutmaßliche Mörder von Samuel Yeboah wurde identifiziert – eine Durchleuchtung der saarländischen Neonaziszene könnte noch mehr ans Tageslicht bringen

Von Jessica Herrmann

Bei diesem Aufmarsch in Worms wurde der mutmaßliche Mörder von Samuel Yeboah zusammen mit NSU-Mitgliedern in Gewahrsam genommen. Zu sehen sind Ralf Wohlleben, Uwe Mundlos und Beate Zschäpe. Foto: Antifa Saar

Am 19. September 1991 brannte die Asylbewerberunterkunft im ehemaligen Hotel »Weißes Röss’l« in Saarlouis-Fraulautern. Zu diesem Zeitpunkt befanden sich 19 Geflüchtete im Haus. Bis auf die drei Bewohner*innen aus dem obersten Stockwerk konnten alle aus dem Gebäude fliehen. Von den drei Übriggebliebenen sprangen zwei aus dem Fenster und erlitten Verletzungen, überlebten jedoch. Samuel Kofi Yeboah, ein Geflüchteter aus Ghana, versuchte durch das Treppenhaus zu fliehen. Er erlitt schwerste Verbrennungen, an denen er kurze Zeit später im Krankenhaus im Alter von 27 Jahren starb.

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