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Wer zahlt, der isst

Alle schauen auf das Getreideabkommen zwischen der Ukraine und Russland – dabei gibt es noch andere Ursachen für den zunehmenden Hunger

Von Eva Gelinsky

Zu sehen ist ein Firmensitz des saudi-arabischen Molkerie- und Lebensmittelkonzern Almarai mit drei Menschen, die auf den Eingang zulaufen.
Der saudi-arabische Lebensmittel- und Molkereikonzern Almarai lässt das Futter für seine Kühe in Kalifornien und Arizona anbauen. Foto: Almarai/Youtube Screenshot

Es ist ein stetiges Auf und Ab: Mitte Oktober sah es zunächst nach einer deutlichen Entspannung bei den Weizenpreisen aus; Analyst*innen befürchteten (!) einen weiteren Rückgang der Preise, sollte das Abkommen, das Getreidelieferungen aus Russland und der Ukraine über das Schwarze Meer regelt, über den November hinaus verlängert werden. Ob die Übereinkunft verlängert wird, ist derzeit noch offen. Ende Oktober hatte Russland seine Teilnahme kurzzeitig ausgesetzt. Als Grund wurden Drohnenangriffe auf Schiffe der russischen Schwarzmeerflotte angegeben. Zwar sollen nun weitere Lieferungen aus der Ukraine stattfinden; die Talfahrt der Preise könnte dennoch vorerst gestoppt sein. (1)

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