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Wenn das Wasser schwindet

Die Türkei gefährdet mit ihrer Staudammpolitik die Selbstverwaltung in Rojava – und entzieht den Menschen ihre Lebensgrundlage

Von Lukas Spelkus

Teil des Südostanatolien-Projektes zur Kontrolle des Wassers: der Atatürk-Staudamm am Euphrat in der Türkei. Foto: Wikimedia Commons, CC BY-SA 3.0 Deed

Als Anfang Juni der Kachowka-Staudamm mutmaßlich von Russland gesprengt wurde, um ukrainische Gebiete zu überfluten, beherrschte plötzlich ein Thema die Öffentlichkeit, das alles andere als neu ist: Wasser als Waffe in Kriegen. Bereits im Ersten und Zweiten Weltkrieg wurde Wasser genutzt, um feindliche Gebiete zu überfluten, und in Syrien und im Irak kontrollierte der sogenannte Islamische Staat (IS) während seiner Herrschaft fast alle großen Staudämme der beiden Länder und setzte die Macht über das Wasser als Waffe gegen die Bevölkerung ein. Wasser kann also eine mächtige Waffe sein, und seine (militärische) Kontrolle ist je nach Kontext vergleichsweise einfach. Das zeigt sich auch in Nord- und Ostsyrien. 

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