analyse & kritik

Zeitung für linke Debatte & Praxis

Abo| |ak 660 | Wirtschaft & Soziales

Rettet Corona jetzt das Klima?

Wieso die Pandemie zwar zum massiven Absinken der CO₂-Emissionen führt, aber dennoch die sozioökologische Krise verschärft

Von Tomasz Konicz

Ein Stück Küste liegt vor dem rest der Küste im Wasser.
Die Permafrostböden, in denen riesige Mengen Treibhausgase gebunden sind, tauen im Eiltempo auf. Ein eingestürzter Block Permafrostboden an der Küste von Alaska; die Steilküsten dort erodieren um bis zu 20 Meter pro Jahr. Foto: Benjamin Jones / U.S. Geological Survey, Public Domain

Nur weil etwas kaum noch öffentlich wahrgenommen und diskutiert wird, heißt das nicht, dass es nicht mehr stattfindet. Der Klimawandel etwa schreitet, unbeeindruckt von der Corona-Krise, munter voran. Die bereits im Frühjahr einsetzende extreme Trockenheit in weiten Teilen Deutschlands, Polens und Tschechiens, die Mitteleuropa das dritte Dürrejahr in Folge zu bescheren droht, wird bereits erhebliche negative Auswirkungen auf die diesjährige Ernte und den Zustand vieler Waldgebiete in der EU haben. Wichtige Wasserstraßen wie der Rhein sind aufgrund rasch fallender Pegel gefährdet, die Waldbrandgefahr nimmt zu. Inzwischen stellt sich die Frage, ob diese Dürren nicht die neue Normalität einer einsetzenden Klimakrise darstellen, die durch das Überschreiten eines Kipppunktes im Klimasystem ausgelöst wird.

Noch kein Abo?

Ein ak-Abo versorgt dich mit fundierten Analysen, jeder Menge Kritik und dem Wichtigsten aus linker Debatte und Praxis weltweit!

  • Jahres-Abo

    • monatlich auf 36 Seiten + Sonderhefte

    • Online-Zugang zu allen Artikeln

    • mit Abo-Prämie!

  • Probe-Abo

    • monatlich auf 36 Seiten + Sonderhefte

    • Online-Zugang zu allen Artikeln

    • 10 Euro (für 4 Monate, danach 55 Euro/Jahr)

  • Sozial-Abo

    • monatlich auf 36 Seiten + Sonderhefte

    • Online-Zugang zu allen Artikeln

Du hast bereits ein Abo und willst dich einloggen?

Zum Login