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»Für den Schutz unserer gemeinsamen Außengrenze«

Polen geht am östlichen Rand der EU gegen Geflüchtete vor und rüstet enorm auf – unterstützt von Deutschland

Von Alicja Flisak und Hanna Grześkiewicz

Drei Menschen halten ein Pappschild mit der Aufschrift "dzieci nie śpią w lesie"
»Kinder schlafen nicht im Wald!« Protest gegen die Anti-Geflüchteten-Politik der polnischen Regierung am 17. Oktober in Krakau. Foto: Archiwum Protestów Publicznych/ Dawid Zielinski

Die Situation an der Grenze zwischen Polen, also der EU, und Belarus ist seit Ende August dieses Jahres in den polnischen Nachrichten präsent, als 32 Menschen aus Afghanistan in der Nähe der Grenzstadt Usnarz Górny gefunden wurden. Sie saßen in einem von Stacheldraht umgebenen und von Soldat*innen bewachten Lager fest. Dort hielt man sie über zwei Monate lang unter unmenschlichen Umständen fest, bis Mitte Oktober einige von ihnen entkommen konnten. Der polnische Grenzschutz griff 17 Personen dieser Gruppe auf, und es ist unklar, wo sie sich jetzt befinden.

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