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Mit dem Bleistift gegen Armut

Peru bekommt mit Pedro Castillo wohl einen linken Präsidenten – sein politischer Spielraum ist jedoch eng

Von Tobias Lambert

Vor allem abseits der Städte war Perú Libre bei den Wähler*innen erfolgreich. Der eigentliche Generalsekretär Vladimir Cerrón, hier 2014 bei einer Aktion von Perú Libre, durfte wegen Korruptionsvorwürfen bei der aktuellen Wahl nicht antreten. Foto: Roy Cerrón Rojas/wikimedia, CC BY_SA 4.0

Als ihm der Wahlsieg rechnerisch kaum mehr zu nehmen war, versuchte Pedro Castillo in Peru die Gemüter seiner Gegner*innen zu beruhigen: »Als Regierung werden wir die Demokratie und die aktuelle Verfassung respektieren. Wir werden eine Regierung der finanziellen und wirtschaftlichen Stabilität sein«, erklärte der marxistische Grundschullehrer und Gewerkschafter aus den Anden, der unerwartet die peruanische Politiklandschaft aufmischt. Die weiße Elite in Lima hatte im Wahlkampf eindringlich vor dem »Kommunisten« und »Terroristen« gewarnt, der Peru in ein zweites Venezuela verwandeln wolle.

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