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Öl auf dem Acker

Das industrielle Agrarsystem ist ein Großverbraucher fossiler Energie – aber kein Thema für Weltklimakonferenzen oder die Ampelkoalition

Von Eva Gelinsky

Ein Mähdrescher, neben ihm ein Traktor mit Anhänger auf einem Feld.
Fahren derzeit noch mit subventioniertem Agrardiesel. Könnte der schrittweise Abbau dieser Förderung ein Schritt in die richtige Richtung sein? Foto: Kevin Leconte/PxHere, CC0 1.0 Deed

Wer an die Erderhitzung denkt, hat meist rauchende Schlote und Auspuffrohre vor Augen. So wichtig Sektoren wie die fossile Energieproduktion und die Mobilität sind – auch der industrialisierte Agrar- und der Lebensmittelsektor (1) tragen in großem Umfang zur Erwärmung des Planeten bei. Im öffentlichen Fokus stehen vor allem die Fleisch- und Milchproduktion und die durch sie verursachten Methanemissionen. Kaum Thema ist bislang, dass das industrialisierte Agrarsystem auch ein Großverbraucher fossiler Brennstoffe ist. Aktuelle Berechnungen der Global Alliance for the Future of Food zeigen, dass die Lebensmittelproduktion derzeit schätzungsweise 15 Prozent des jährlichen weltweiten Verbrauchs an fossiler Energie (4,6 Gigatonnen CO2-Äquivalent) ausmacht. Das sind so viele Emissionen, wie alle EU-Länder und Russland zusammen ausstoßen.

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