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Super Marios Einheitsfront

Der ehemalige EZB-Chef Mario Draghi soll Italien aus der Krise führen – seine Allparteienregierung ist vor allem für die Linke riskant

Von Jens Renner

Namenswitze gelten als unfein, und dieser ist noch nicht einmal neu: Von einer »Draghi-Komödie« war schon in ak 575 die Rede. Damals, im September 2012, ging es um die Ankündigung der Europäischen Zentralbank (EZB), unbegrenzt Staatsanleihen aufkaufen zu wollen. Deutsche Medien befürchteten den »Tod der Bundesbank«, das Ende des Euro und akute Inflationsgefahr. Nichts davon ist eingetreten. Heute bejubeln die Kritiker*innen von einst das Comeback des vermeintlichen Gefährders, der schon in Rente war und nun zum Retter gemacht wird: Mario Draghi, EZB-Chef zwischen 2011 und 2019 und seit Mitte Februar neuer Ministerpräsident, soll Italien aus der Krise führen. Auch dort wird der neue starke Mann mit Lob überhäuft.

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