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Die Modi-Welle

In Indien fordert die Corona-Pandemie Hunderttausende Tote, die Wut auf die Regierung wächst

Von Rohit Bhatia

Menschen mit Maske stehen Schlage vor dem Eingang eines Gebäudes, an dem ein Schild mit der Aufschrift Covid-19 angebracht ist
Anfang Mai infizierten sich in Indien täglich 300.000 bis 400.000 Menschen neu mit Covid-19, Mitte Mai erreichte die zweite Pandemiewelle auch die ländlichen Gebiete. Testzentrum in Warora im Bundesstaat Maharashtra, September 2020. Foto: Ganesh Dhamodkar / Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0

Große Menschenmengen versammelten sich im März dieses Jahres, um Indiens Premierminister Narendra Modi zuzuhören, der für den Sieg seiner Partei, der rechtsgerichteten Bhartiya Janata Party (BJP), bei den Regionalwahlen im Bundesstaat Westbengalen warb. Die Zahl der täglichen Neuinfektionen mit dem Coronavirus lag bei 10.000, jeden Tag gab es in Indien durchschnittlich 100 Todesfälle. Modi hob die Arme und verkündete: »In allen vier Himmelsrichtungen sehe ich Menschen.« Auch Innenminister Amit Shah sprach auf einer Kundgebung. Seine Partei, rief Shah aus, die BJP werde »mehr als 200 Sitze« (von 294) in der westbengalischen Staatsversammlung gewinnen.

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