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Bedrohte Vielfalt

Biodiversität ist Voraussetzung, reicht aber nicht, um die Klimakrise zu bekämpfen

Von Haidy Damm

Bestäuber bei der Arbeit: Fast 90 Prozent aller Pflanzen sind für ihre Fortpflanzung auf Insekten angewiesen. Foto: Unsplash/Jenna Lee

Biodiversität hat als Schlagwort seit einigen Jahren die Runde gemacht. In der internationalen Umweltdiplomatie geht die Biodiversitätskonvention (offiziell: Übereinkommen über die Biologische Vielfalt) auf die Konferenz der Vereinten Nationen für Umwelt und Entwicklung in Rio de Janeiro im Jahr 1992 zurück. Ihr Ziel: weltweit dem dramatischen Verlust an Arten, Lebensräumen und genetischer Vielfalt zu begegnen. Dabei geht es jedoch nicht in erster Linie darum, diese an sich, sondern ihre Dienstbarkeit im Sinne kapitalistischer Verwertbarkeit, also der möglichen Ökonomisierung der Natur, zu erhalten. So wird etwa die Bestäubung durch Insekten als Ökodienstleistung gemessen. Bei einem Komplettausfall würden die Erträge insbesondere bei Obst und Gemüse dramatisch zurückgehen. Der Wert der bestäubungsabhängigen Produktion wird für Deutschland auf 1,13 Milliarden Euro beziffert.

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