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Umkämpfte Erinnerung

Vor 80 Jahren ermordeten SS, Wehrmacht und Hilfstruppen zehntausende jüdische Menschen im ukrainischen Babyn Jar

Von Jonathan Welker

Nach dem Massenmord an 33.771 Jüd*innen in Babyn Jar versuchen Soldaten, die Spuren zu verwischen. Foto: Wikipedia, gemeinfrei

Am 20. September 1941 explodierte eine Bombe in der Zitadelle in Kiew, zahlreiche weitere Explosionen in der Innenstadt folgten. Ziel der Anschläge waren die neu errichteten Stützpunkte der deutschen Truppen, die im Begriff waren, die Hauptstadt der ukrainischen Sowjetrepublik einzunehmen. Dass bei den von der sich zurückziehenden Roten Armee durchgeführten Bombenanschlägen neben zahlreichen Ukrainer*innen auch deutsche Soldaten starben, war den Befehlshabern von Wehrmacht und SS ein willkommener Vorwand. Umgehend veranlassten sie »Vergeltungsmaßnahmen«, deren Kern der bereits geplante Massenmord an den Kiewer Jüd*innen war.

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