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Kants vergebliche Warnung

Blicke in Swetlana Alexijewitschs Buch »Tschernobyl« am 40. Jahrestag der Atomkatastrophe

Von Slave Cubela

Man sieht eine Atemmaske und ein Atomzeichen.
Am 26. April 1986 kam es im Kernkraftwerk Tschernobyl zum Super-GAU. Grafik: Fleur Nehls

Als Kant in seiner »Kritik der reinen Vernunft« darauf hinwies, dass kein Mensch das Ding an sich erkennen könne, konnte man das auch als Warnung interpretieren: Massive Eingriffe in eine natürliche Objektwelt, die man nicht vollständig durchschaut, können ungewollte Konsequenzen haben. Was oft auf den ersten Blick wie ein weiterer Triumph der Naturwissenschaft daherkommt, den man feiert und fortan nutzt, um das Leben angenehmer oder einfach Profite zu machen, zeigt erst nach Jahrzehnten seine dunklen, zerstörerischen Seiten.

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