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Die Bohème aus dem Gaskombinat

»Kinder von Hoy« ist eine kollektiv erzählte Geschichte vom Aufstieg und Fall der DDR-Planstadt Hoyerswerda

Von Nelli Tügel

Schwarz-Weiß-Foto einer Häusersiedlung, auf dem Gehweg schiebt eine Frau einen Kinderwagen, ein kleines Kind läuft neben ihr, weitere Kinder dahinter
Hoyerswerda wuchs rasant und war die kinderreichste Stadt der DDR. Foto: Bundesarchiv/ Wikimedia, CC BY-SA 3.0 DE

Gute Bücher über den Osten sind noch immer rar gesät. Doch es tut sich was, vor allem im Genre des autobiografischen Romans. Manja Präkels (Jahrgang 1974) fand mit »Als ich mit Hitler Schnapskirschen aß« Worte für die bleierne Schwere in jenen, die als Jugendliche in der ostdeutschen Provinz die 1990er Jahre erlitten hatten. Bald erscheint das Buch des Zugezogen-Maskulin-Rappers Testo aka Hendrik Bolz (Jahrgang 1988) über die »Jugend in blühenden Landschaften« der Nullerjahre. »Die literarische Aufarbeitung geht langsam voran«, kommentierte der selbst literarisch begabte, ostdeutsche Journalist und ak-Autor Sebastian Bähr (ebenfalls Jahrgang 1988) unlängst auf einem bekannten Social-Media-Dienst. 

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