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Geschichte der Kibbuz-Bewegung

Aufgeblättert: »Gelebte Revolution« von James Horrox

Von Peter Nowak

Von allen utopischen Sozialexperimenten ist die Kibbuz-Bewegung Israels zugleich ein Archetyp und eine einzigartige Ausnahme. Aus einer reizlosen Ansammlung von Lehmhütten am Ufer des Flusses Jordan nahm die naheliegende Idee einer kommunitären Gesellschaft ohne Ausbeutung und Herrschaft in Palästina schnell Gestalt an und erblühte in einem Netzwerk egalitärer Gemeinschaften«, schreibt der britische Politikwissenschaftler James Horrox in einer Streitschrift, in der er seine Sympathie mit den israelischen Siedler*innen gut durchblicken lässt. Dabei versucht er, manchmal etwas krampfhaft, eine anarchistische Traditionslinie zu ziehen. Was aber sein reichhaltiges historischen Quellenmaterial deutlich belegt, sind sowohl anarchistische als auch sozialistische und kommunistische Einflüsse vor allem in der frühen Kibbuz-Bewegung.

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