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Fern der Heimat

Aufgeblättert: »Nastjas Tränen« von Natascha Wodin

Von Nane Pleger

Wodins auto-fiktionaler Text erzählt die Geschichte hinter Nastjas Tränen, die ihr übers Gesicht laufen, als sie in einer Altbauwohnung im Nachwende-Berlin die wehmütigen Melodien ukrainischer Volksmusik vernimmt: die Geschichte eines unglaublichen Heimwehs nach der Heimat, nach dem Gefühl der Zugehörigkeit. Die Ukrainerin Nastja macht sich Anfang der 1990er Jahre auf den Weg nach Berlin, um Geld zu verdienen, das sie an ihren hungernden Enkel und ihren kranken Mann nach Kiew senden kann. Angekommen wird ihr schnell klar, dass sie, studierte Bauingenieurin, als Putzkraft eine Summe an Geld zusammenbekommt, die nicht nur ihrer Familie, sondern auch Bekannten in Kiew weiterhilft. Und auf Hilfe sind die Menschen in dem post-sowjetischen Land dringend angewiesen.

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