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»Wir werden nicht freiwillig gehen«

Nordöstlich von Dresden sollen zwei Waldflächen für den Kiesabbau gerodet werden – Aktivist*innen protestieren mit der Besetzung »Heibo« dagegen

Von Jannis Große

Eine vermummte Waldbesetzerin auf einem Baum.
»Es geht uns also nicht darum, die Naturzerstörung hier vor Ort zu verhindern, nur damit sie dann in Polen oder im Globalen Süden stattfindet.« Foto: Jannis Große

Es ist eine Idylle wie aus dem Bilderbuch: Die warme Herbstsonne lässt die bunten Blätter der wenigen Laubbäume in der Laußnitz-Radeburger Heide in satten Farben erstrahlen. Der lichte Waldboden des Kiefernwalds ist von Heidekraut bewachsen. Man hört das Klopfen eines Spechts und den Wind durch die Baumwipfel rauschen. Doch die Idylle ist bedroht. Zwischen den Orten Würschnitz und Ottendorf-Okrilla, nordöstlich von Dresden, sollen in den nächsten Jahren mehrere Waldflächen für zwei neue Kiessandtagebaue gerodet werden. Um das zu verhindern, ist eines der geplanten Rodungsgebiete seit August 2021 besetzt. 

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