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500 Polizeibusse gegen den Generalstreik

In einem feindseligen Klima setzt sich die südkoreanische Gewerkschaft KCTU für die Rechte der irregulär Beschäftigten ein

Von Choo Young-Rong

Parodie der südkoreanischen Erfolgsserie »Squid Game«: Beschäftigte während des Generalstreiks am 20. Oktober. Foto: KCTU Facebook

Zerschlagt die Ungleichheit!« und »Hin zu einer egalitären Gesellschaft!« – unter diesen Mottos folgten am 20. Oktober etwa 70.000 Arbeiter*innen dem Aufruf des südkoreanischen Gewerkschaftsdachverbandes KCTU (Korean Confederation of Trade Unions) zu einem Generalstreik. Der eintägige Streik mit Massendemonstrationen an 14 Orten war nur der Auftakt zu landesweiten Aktionen, denen im November und im Januar weitere folgen werden. Denn nächstes Jahr stehen Präsidentschaftswahlen an. Insgesamt beteiligten sich sogar 260.000 Mitglieder auf unterschiedliche Weise. So »stoppten« zehntausende Beamt*innen, die gesetzlich kein Recht auf kollektives Handeln haben, ihre Arbeit in der Mittagspause. Auch Zehntausende von der Metallgewerkschaft nahmen teil, und außerdem streikten 1.000 Kurierfahrer*innen mit einer eigenen Aktion – und das trotz ihrer unsicheren Rechtslage. 

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