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Wieder Straße, wieder Ausstand

In Iran finden die größten Streiks seit Jahrzehnten statt – Arbeiter*innen haben einiges dazugelernt

Von Mina Khani

Drei Männer in Overalls, mit Helmen und Masken halten Schilder mit persischem Text hoch
Anders als in früheren Streiks zeigen die Arbeiter des Ölsektors diesmal kein Gesicht. Das macht es der Repression des Staates schwieriger. Foto via Twitter

Anfang August befanden sind die Arbeiter der Öl- und Gasindustrie Irans (wegen der systematischen Geschlechtstrennung sind es ausschließlich Männer) seit mehr als 40 Tagen im Streik: Kampagne 1400 nennen sich die unsichtbaren Organisatoren dieser Streiks, bezogen auf das Jahr 1400 aus dem iranischen Kalender. Gleichzeitig ist es erst wenige Wochen her, dass sich während des »Wasseraufstandes« (so nannten es viele in den sozialen Netzwerken) Menschen in der Provinz Chuzestan/Al Ahwaz gegen die systematische Unterdrückung und innere Kolonialisierung von Araber*innen in dem Gebiet und letztendlich die Verarmung des Gebietes auflehnten.

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