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Eine unmögliche Wahl

Im Iran wird ein neuer Präsident gewählt, das Interesse ist gering – doch die Verweigerung bleibt passiv

Von Mina Khani

Ein älterer Mann mit Bart und Brille hält ein Dokument in die Höhe
Foto: Mohammed Ali Marizad / Wikimedia Commons, CC BY 4.0

Im Iran bereitet sich der Staat auf die Wahl des neuen Präsidenten am 18. Juni vor, Hassan Rohanis Amtszeit endet. Der Großteil der Bevölkerung blickt selbst offiziellen Verlautbarungen zufolge dem Ereignis mit geringem Interesse entgegen. Bei den staatlichen Debatten rund um die Wahlen geht es kaum um politische Themen. Stattdessen steht die wirtschaftliche Krise im Vordergrund; das Ökonomische und das Politische sollen möglichst getrennt voneinander besprochen werden. Auch die Inszenierung der politischen Konfrontation zwischen »Hardlinern« und »Moderaten«, die bei den letzten Wahlen in den Vordergrund gerückt worden war, um die Wahlbeteiligung zu erhöhen, lässt der Staat diesmal links liegen. Kurz gesagt: Es herrscht politische Appetitlosigkeit – und das oben wie unten, , sogar bei der Opposition. Das Interessanteste an den diesjährigen Wahlen scheint das geringe Interesse an ihnen zu sein.

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