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Pflegeaufstand in Patagonien

Gesundheitsarbeiter*innen in Südargentinien erkämpfen kräftige Lohnerhöhungen – und wollen mehr

Von Alix Arnold

Menschen, die Transparente hochhalten, blockieren eine Straße.
Arbeiter*innen des Gesundheitswesens blockieren die Überlandverbindungen in der argentinischen Provinz Neuquén zu Beginn der diesjährigen Osterwoche. Screenshot aus einem Youtube-Video des linken Medienprojekts La Izquierda Diario.

Als die Gewerkschaft des Öffentlichen Dienstes, ATE, Ende Februar mit der Regierung der südargentinischen Provinz Neuquén eine Lohnerhöhung um zwölf Prozent vereinbarte, reichte es den Kolleg*innen. Der Abschluss war aus ihrer Sicht völlig unzureichend, und vor allem hatte ATE das ablehnende Votum der Basisversammlungen in den Krankenhäusern ignoriert. Am 2. März trafen sich die Arbeiter*innen des Gesundheitswesens im Zentrum der Provinzhauptstadt Neuquén zur »Interhospitalaria«, zur krankenhausübergreifenden Vollversammlung auf der Straße. Sie beschlossen, Druck für die Wiederaufnahme der Verhandlungen zu machen – auch ohne ihre Gewerkschaft. Sie sind »Autoconvocados«, sie rufen sich selbst zu Streiks und Aktionen auf, ohne darauf zu warten, dass die Gewerkschaft dies tut.

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