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Machtpolitik an der Uni

Studentische Beschäftigte organisieren sich inzwischen bundesweit für einen Tarifvertrag

Von Lene Kempe

Demonstrant:innen halten ein Banner mit der Aufschrift "Prekäre Arbeit, Studieren auf Schulden, Sparpolitik? Wir haben die Schnauze voll!" Dahinter viele Fahnen
Im Oktober und November haben studentische Hilfskräfte der Uni Hamburg ihre Arbeit niedergelegt und sind gemeinsam auf die Straße gegangen. Ihr Ziel: ein Tarifvertrag. Foto: TVStud Hamburg

Geht es nach dem Bundesministerium für Bildung und Forschung, soll Deutschland zur ersten Adresse »für die besten Forscherinnen, Forscher und Studierenden aus aller Welt werden«. Ein Blick in den Alltag des nicht-professoralen Lehrpersonals, der studentischen Hilfskräfte und Tutor*innen und des sogenannten Mittelbaus verrät jedoch schnell, dass hier nicht die Qualität der Lehre im Mittelpunkt steht. Die Löhne bewegen sich meist auf oder knapp oberhalb des geltenden Mindestlohnniveaus, und die Stellen sind extrem prekär: Kettenbefristung und fehlende Mitbestimmungsrechte sind Gründe dafür, dass sich besonders in diesem Jahr immer mehr Lehrkräfte und studentische Beschäftigte zusammengeschlossen haben, um gemeinsam für bessere Arbeitsbedingungen zu kämpfen. Schon im letzten Jahr begann die bundesweite TVStud-Kampagne mit Protestaktionen. Ihre Forderung: Ein Tarifvertrag für studentische Beschäftigte, der ihnen existenzsichernde Löhne und Planungssicherheit im Studium garantiert. Damit wären noch nicht alle Probleme des nicht-professoralen Lehrpersonals gelöst, für die studentischen Beschäftigten aber wäre viel gewonnen.

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