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Ein Dorf als Kristallisationspunkt

Die Besetzung von Lützerath zur Verhinderung des Braunkohleabbaus könnte ähnlich stark werden wie die im Hambacher Forst

Von Moritz Binzer

Schon ein Geisterdorf und bald wahrscheinlich verschwunden: das Dorf Lützerath. Foto: Superbass/Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0

Die Tagebaukante von Garzweiler ist bedrohlich nahe an das Dorf Lützerath im Rheinischen Braunkohlerevier herangerückt. Von der dauerhaften Mahnwache am Dorfrand kann beobachtet werden, wie die riesigen Bagger die Erde Meter für Meter abtragen. Von dieser ersten Anlaufstelle ist es nur ein Katzensprung zum neuen Dorfkern, einer großen Campwiese, die inzwischen von zahlreichen Tripods, Baumhäusern und Plattformen auf Stelzen umgeben ist. Klimaaktivist*innen haben das Dorf, das der Energieversorger RWE vollständig abreißen will und das bereits fast vollständig verlassen ist, wiederbelebt. Sie errichten eine Infrastruktur, um sich der drohenden Räumung zu widersetzen. Nach dem Vorbild der französischen Klimabewegung wurde eine ZAD (Zone a Défendre), eine zu verteidigende Zone, ausgerufen. 

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