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Abo| |ak 669 | Diskussion |Reihe: Planwirtschaft

Bye Bye, Überfluss

Eine Alternative zum Kapitalismus muss das neoliberale Monopol auf den Austeritätsbegriff brechen

Von César Rendueles

Der Kapitalismus ist seit seinen Anfängen eine gleichermaßen expansive wie fragile Produktionsweise, deren rasante Ausbreitung regelmäßig Krisen provozierte, die das Kapital zur Überwindung seiner eigenen geografischen, sozialen, politischen und kulturellen Schranken zwang. (1) Zum ersten Mal sieht sich dieser Prozess mit einer absoluten Grenze konfrontiert: Heute konsumiert die Menschheit mehr als 1,6-mal so viel an natürlichen Ressourcen, wie der Planet reproduziert. Unsere Produktionsweise hat die globalen materiellen Grenzen hinter sich gelassen. Wir können diesen Sachverhalt nur dadurch umgehen, dass wir Grundgüter und Leistungen horten, die Millionen von Menschen – und möglicherweise auch uns selbst – in der Zukunft dann nicht mehr zur Verfügung stehen werden.

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