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Abo| |Thema in ak 683: Arbeit & Migration

Wenn ökonomische und rassistische Logiken ineinandergreifen 

Der Blick auf »Gastarbeit« in der alten Bundesrepublik sensibilisiert auch für gegenwärtige Formen der Ausbeutung

Von Veronika Kourabas

Italienische Gastarbeiterinnen in der Schokoladenfabrik Stollwerk, Köln. Foto: Rolf Unterberg / Bundesarchiv / Wikimedia , CC BY-SA 3.0 DE

Die Realität in Deutschland ist grundlegend durch Migrationsbewegungen gekennzeichnet. Dennoch wird Migration in politischen und medialen Debatten immer wieder als zu verhindernde oder zu regulierende Bewegung problematisiert. Hiervon ausgenommen sind Migrationsbewegungen, die aus arbeitsmarktpolitischen Gründen erwünscht und entsprechend politisch wie rechtlich legitimiert werden. Stichwörter hierfür sind der sogenannte Fachkräftemangel sowie der Bedarf an Care- und Saisonarbeiter*innen. In den letzten Jahren, insbesondere während der Corona-Pandemie, wurde dies in der intensivierten Abschottung der EU-Außengrenzen und der gleichzeitig forcierten, innereuropäischen Arbeitsmigration besonders deutlich. Erinnert sei etwa daran, dass auch 2020 Erntehelfer*innen in Sonderfliegern zur Spargelernte eingeflogen wurden.

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