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Dekoloniale Klangtiefen

Bulat Khalilov und Timur Kodzoko bringen mit ihrem Label Musik der Völker des Kaukasus unter die Leute – inzwischen aus dem Exil 

Interview: Arthur Grand

Man sieht drei Leute auf einer Bühne, in violettes Licht getaucht.
Das Label versucht u.a., die Hierarchie zwischen traditioneller und zeitgenössischer Musik zu verschieben. Foto: Ored Recordings

Ored Recordings ist ein dekoloniales, punk-ethnografisches Musiklabel aus Naltschik, das unter anderem traditionelle Musik der Völker des Nordkaukasus sammelt. Seine Gründer Bulat Khalilov und Timur Kodzoko unternehmen Reisen, bei denen sie Feldaufnahmen zusammentragen. Jedes Jahr am 21. Mai, dem Gedenktag für die Opfer des russisch-kaukasischen Krieges von 1817 und 1864, nach dem das Russische Reich den Nordkaukasus annektiert hatte, veröffentlicht das Label ein Release. Nach Beginn des großangelegten Krieges in der Ukraine gingen Bulat und Timur ins Exil; derzeit leben sie in Deutschland und sind Gastwissenschaftler*innen am Institut für Kulturanthropologie und Europäische Ethnologie (KAEE) der Universität Göttingen. Im Interview spricht Bulat darüber, wie traditionelle Musik zu einer Strategie des Widerstands gegen Imperialismus wird.

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