analyse & kritik

Zeitung für linke Debatte & Praxis

0

Abo| |ak 726 | Wirtschaft & Soziales

Die fossile Falle der Landwirtschaft

Abhängigkeit von Öl, Gas und Dünger: Während Agrarkonzerne Übergewinne machen, droht die nächste Welthungerkrise

Von Eva Gelinsky

Ein Trecker auf einem Feld.
In Reih und Glied und mit hohem Düngeeinsatz: So funktioniert sie, die industrielle Landwirtschaft. Foto: James Baltz / Unsplash

Die Straße von Hormus ist eine zentrale Transitroute für den globalen Handel mit Düngemitteln. Rund ein Drittel der weltweiten Düngemitteltransporte passieren diese Meerenge. Die Golfregion ist darüber hinaus auch aufgrund ihrer großen Erdgasvorkommen ein Zentrum der Düngerproduktion. Vertrieb, Produktion und Verkauf von synthetischen Düngemitteln sind durch den Krieg gleich mehrfach betroffen: durch die Störungen des Transports, den Ausfall von Produktionsstätten und die gestiegenen Energiepreise für Öl und Gas; die Herstellung von Düngemitteln ist enorm energieintensiv. Während die wenigen globalen Düngemittelkonzerne (erneut) »Übergewinne« verzeichnen, wächst die Angst vor einer weiteren globalen Agrarkrise. Explodierende Kraftstoff- und Düngemittelpreise gab es zuletzt nach der russischen Großinvasion in die Ukraine (2022). 

Noch kein Abo?

Ein ak-Abo versorgt dich mit fundierten Analysen, jeder Menge Kritik und dem Wichtigsten aus linker Debatte und Praxis weltweit!

  • ak-Abo

    • monatlich auf 32 Seiten + Onlinezugang

    • als Print oder Digital-Abo erhältlich

  • Förder-Abo

    • monatlich auf 32 Seiten + Onlinezugang

    • als Print oder Digital-Abo erhältlich

    • du finanzierst ein Sozial-Abo

  • Sozial-Abo

    • monatlich auf 32 Seiten + Onlinezugang

    • als Print oder Digital-Abo erhältlich

    • ermäßigter Preis

Du hast bereits ein Abo und willst dich einloggen?

Zum Login

Keine Abos, keine ak

Viele unserer Artikel kannst du auch ohne Abo lesen. Das ist Absicht. Aber: Wir können nicht ohne Abos überleben.

Linke Medien zu machen, kostet Geld. Wir haben keine reichen Financiers und keine großen Anzeigenkund*innen. ak arbeitet komplett unabhängig, und das soll auch so bleiben. Deshalb brauchen wir dich.

Was kannst du tun?

Linke Medien sind unverzichtbar. Dein Abo macht ak möglich.

Alles klar, ich bin dabei!