Modell für künftige Entsolidarisierung
Der Sammelband »Die verdrängte Pandemie« geht der nachträglichen Umdeutung der Covid-19-Ära, auch in der Linken, auf den Grund
Von Bilke Schnibbe
Der im Oktober erschienene Sammelband »Die verdrängte Pandemie. Linke Stimmen gegen den Pandemierevisionismus« ist eine Intervention in die gegenwärtige Deutung der Covid-19-Erfahrung. Im Zentrum steht die Kritik an einem nachträglichen öffentlichen Diskurs, der die Pandemie in ihrer Schwere relativiert und staatliche Schutzmaßnahmen delegitimiert. Der Band thematisiert aber auch, dass die Pandemie auch in linken Debatten weitestgehend verschwunden ist. All das bezeichnen die Autor*innen als Pandemierevisionismus, welcher die Todeszahlen, die Überlastung des Gesundheitssystems und langfristige Folgeerkrankungen ausblendet und die gesellschaftliche Verantwortung dafür negiert.
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