analyse & kritik

Zeitung für linke Debatte & Praxis

Über ak

ak – analyse & kritik analysiert die Übel des Kapitalismus ohne die ideologischen Scheuklappen der bürgerlichen Medien. Wir betreiben Journalismus nicht als Selbstzweck oder für den Profit. Uns geht es darum, linke, antirassistische, feministische, soziale Bewegungen voranzubringen: durch gute Analysen, relevante Debatten, durch Perspektiven von Bewegungen aus anderen Ländern. Deshalb ist ak – analyse & kritik die Zeitung für linke Debatte und Praxis.

Anders als die bürgerlichen Medien wollen wir soziale Ungleichheit, Gewaltverhältnisse und Machtstrukturen sichtbar machen und mithelfen, diese Verhältnisse zu überwinden. Für uns ist ak ein Beitrag zur gesellschaftsverändernden Praxis. ak soll diejenigen Bewegungen unterstützen und Teil der Bewegung sein, die die Verhältnisse umwerfen werden. Die Zeitung soll einen Gebrauchswert für politisch aktive Linke haben.

ak hat eine lange Geschichte. Ihr Vorläufer, der 1971 gegründete Arbeiterkampf, war 20 Jahre lang die zentrale Publikation des Kommunistischen Bundes (KB). Als sich der KB 1991 auflöste, blieb ak erhalten. Damit gehört ak zu den wenigen linken Medienprojekten, die sich seit ihrem Start in den 1970er Jahren gehalten und erneuert haben. Heute fungiert die Zeitung als Schnittstelle zwischen verschiedenen Strömungen der außerparlamentarischen Linken. Unsere Redakteur*innen sind zwischen 28 und 67 Jahre alt.

Unsere Schwerpunktthemen sind Rassismus, Feminismus und Antifaschismus, Klassenkämpfe, Klimakollaps und Kapitalismus sowie soziale Bewegungen weltweit. Uns ist wichtig, dass sich das in unseren Texten widerspiegelt. Deshalb haben wir für die Artikel in der Zeitung eine Frauenquote von mindestens 40 Prozent und legen Wert darauf, auch Beiträge von Linken aus anderen Teilen der Welt zu publizieren. Und wir versuchen, an einer Diskussionskultur zu arbeiten, die nicht auf Abgrenzung setzt, sondern kontroverse Positionen miteinander ins Gespräch bringt – mit dem Ziel der inhaltlichen Weiterentwicklung der linken Bewegungen insgesamt.

In den letzten Jahren haben sich die gesellschaftlichen Widersprüche zugespitzt, nicht nur in Europa. In vielen Ländern erleben wir einen Rechtsruck, der emanzipatorische Errungenschaften bedroht. Reaktionäre Stimmungen – ob nationalistisch, rassistisch, antifeministisch oder fundamentalistisch – haben Auftrieb. Rund um den Globus entstehen aber auch neue, progressive Bewegungen, die zuletzt vielerorts den Charakter von Aufständen angenommen haben. Die Frage, wie in Zeiten des drohenden Klimakollaps der Kapitalismus überwunden werden kann, wird heiß diskutiert. Der Bedarf an Analyse, Kritik und Auseinandersetzung wächst.

ak ist ein Kollektivprojekt, das heißt, wir gehören keinem großen Verlag. Wir haben keine Chefs und entscheiden alle wichtigen Dinge gemeinsam. Wir haben auch keine reichen Förderer, erhalten kein Geld von Parteien oder anderen Organisationen. Fast 90 Prozent unserer Einnahmen kommen aus Abos. Der Rest aus dem Zeitungsverkauf im Buchladen, aus Anzeigen oder Spenden.

Die Zeitung hat eine Auflage von etwa 6.000 Exemplaren (bei fast 5.000 Abos) und erscheint elf mal im Jahr mit wechselnden Schwerpunktthemen auf 36 Seiten. Einige Artikel werden frei online veröffentlicht, für den Rest braucht ihr ein Abonnement. Abos könnt ihr hier abschließen. Wir freuen uns auf neue Leser*innen!

Mehr zur ak-Geschichte findet ihr hier, die Überlegungen der Redaktion zum Relaunch der Printausgabe 2011 hier.

ak ist Partner von Linksnet.de

Andere über ak:

»Selbstverwaltet ins Internet« (neues deutschland, September 2019)
»Der Arbeiterkampf geht weiter, Kollegen!« (Der Freitag, November 2011:)