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Abo| |ak 686 | Wirtschaft & Soziales |Reihe: FAQ. Noch Fragen?

Was bringt die Gaspreisbremse?

Von Lasse Thiele

Eine Villa in Hamburg
Wer sich diese Villa leisten kann, sollte auch höhere Energiekosten bezahlen können. Die Ampelkoalition sieht das anders. Foto: Lukas S/Unsplash

Wer zahlt für das Scheitern der bundespolitischen Strategie, sich auf billiges russisches Erdgas zu verlassen? Nach dem kurzzeitigen Versuch, alle Gaskund*innen per Gasumlage haftbar zu machen, schwenkt die Ampelregierung jetzt in die gegenläufige Richtung: Gas- und Strompreisbremse sollen kommen, bis 2024 befristet, dazu zumindest für den europäischen Strommarkt eine »Zufallsgewinnsteuer«.

Eine spät eingesetzte Gaspreiskommission legte am 10. Oktober ihren hastig erarbeiteten Vorschlag vor. Danach würde für Haushalte und Gewerbe ab März 2023 ein Grundbedarf in Höhe von 80 Prozent des meist auf dem Vorjahresverbrauch basierenden monatlichen Abschlags auf zwölf Cent pro Kilowattstunde (kWh) gedeckelt – immer noch fast das Doppelte des Preisniveaus von 2021. Statt umfänglicher Entlastung geht es also um eine Abmilderung der immer horrenderen Abschlagszahlungen.

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