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Ende der Wohlfühlstimmung

Die Klimakonferenz in Ägypten wird anders als bisherige Gipfel – nicht nur, weil die Zeit tickt

Von Juliane Schumacher

Gruppenfotos von Staatschefs in Anzügen vor einer Leinwand mit den Logos der UN Agentur UNFCCC und der Aufschrift auf französisch "UN Klimakonferenz 2015, Paris, Frankreich"
Alle Jahre wieder ist Klimakonferenz. Meist enden sie mit Gruppenfotos und guten Absichtserklärungen. Foto: ConexiónCOP Agencia de noticias / Flickr, CC BY 2.0

Im November findet die jährliche Klimakonferenz der Vereinten Nationen zum 27. Mal statt. Selten hat es vor einer der Konferenzen so geknirscht wie vor dieser. Seit das Pariser Abkommen 2015 beschlossen wurde, waren die Konferenzen meist eher so etwas wie Wohlfühlveranstaltungen: Trotz aller Differenzen traten am Ende die Staatschefs strahlend vor die Kameras und gratulierten sich selbst zu einem guten Ergebnis. Auch wenn die Emissionen ungebrochen weiter steigen und die Auswirkungen der Klimakrise in Form von Überschwemmungen, Dürren und steigendem Meeresspiegel weltweit immer deutlicher werden, ließ sich so doch einmal im Jahr das Gefühl vermitteln, dass etwas getan werde – und sei es nur mit Versprechen und Vereinbarungen, deren Einhaltung niemand einfordern konnte, da sie auf Freiwilligkeit beruhen.

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