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Superspreader für rechtes Gedankengut

Das Problem mit rassistischen Polizist*innen und Polizeigewalt hört einfach nicht auf – kann es auch nicht

Von Jan Ole Arps

Polizisten sprühen Pfefferspray über eine Absperrung; davir halten sich Demonstrant:innen die Augen und das Gesicht.
Recht und Ordnung und Gewaltmonopol: Die Polizei zieht eher Menschen mit autoritärer Gesinnung an als verträumte Freigeister. Foto: Jan Ole Arps

Polizeiproblem, die nächste: Mitte Oktober flog die zweite rechtsextreme Chatgruppe von Berliner Polizist*innen innerhalb von nicht einmal zwei Wochen auf. Sieben Polizei-Studierende für den gehobenen Dienst hatten in einer Chatgruppe mit 26 Mitgliedern rassistische und antisemitische Nachrichten und Memes verschickt. Ein weiterer Polizist soll tierpornografische Inhalte über die Gruppe, die eigentlich nur dem »Austausch allgemeiner Informationen« (Zitat Polizei) diente, verbreitet haben. Nach Bekanntwerden gab es Hausdurchsuchungen, Smartphones wurden beschlagnahmt. Jetzt wird gegen die beteiligten Polizist*innen ermittelt.

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