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Eine Woche, vier Todesfälle

Der Polizei müssen Ressourcen und Befugnisse entzogen werden

Von Death in Custody (Recherche)

Der 16-jährige Mouhamed starb durch fünf Polizeischüsse in Dortmund. Foto: Autonome Antifa 170

Selten bekommt rassistische Polizeigewalt so viel Aufmerksamkeit wie dieser Tage: Die Polizei hat zwischen dem 2. und 8. August in Frankfurt, Köln, Oer-Erkenschwick (Kreis Recklinghausen) und Dortmund vier Menschen getötet. Sie waren zwischen 16 und 48 Jahre alt. Drei von ihnen wurden erschossen, einer mutmaßlich mit Pfefferspray und körperlicher Gewalt bei der polizeilichen »Fixierung« überzogen, bis er das Bewusstsein verlor und im Krankenhaus starb. Mindestens drei der Getöteten waren von Rassismus betroffen. Einige von ihnen befanden sich in einer Notlage, der nicht mit sozialen Lösungsansätzen, sondern mit Polizeibrutalität begegnet wurde. Der tödliche Polizeischuss in Köln ereignete sich beispielsweise im Zusammenhang mit der Zwangsräumung eines Mieters, der sich weigerte, sich aus seiner Wohnung werfen zu lassen.

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