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Gefährliche Bürokratie

Die Initiative Familiennachzug Eritrea fordert sofortiges Handeln der Bundesregierung

Von Kochob Mihretaab und Mihir Sharma

Demonstrationsteilnehmer:innen stehen mit Abstand vor dem Bundeskanzler:innenamt
Angehörige warten teils schon seit Jahren auf ihre Familienangehörigen. Eine Antwort von der Bundesregierung gab es noch nicht. Foto: Almaz Haile

Am 30. November verbrachten aus Protest Dutzende Menschen die Nacht vor dem Kanzleramt. Der Dezember begann in bitterer Kälte – für viele Teilnehmer*innen des Protests jedoch auch mit Sehnsucht, denn die meisten – selbst aus Eritrea geflüchtet – haben Familien in der Grenzregion Tigray in Äthiopien, wo nun Krieg herrscht. Laut Almaz Haile vom Flüchtlingsrat Berlin und Vertreterin der Initiative Familiennachzug Eritrea ist das Ziel der Demonstration, dem Außenministerium von SPD-Bundesminister Heiko Maas zur Kenntnis zu bringen, »dass dieser Familiennachzug erforderlich, notwendig und dringender denn je ist. Insbesondere, da sie einen Rechtsanspruch darauf haben.«

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