analyse & kritik

Zeitung für linke Debatte & Praxis

Abo| |ak 668 | International

Bergbau-Multi unter Druck

Über Jahrzehnte hat der australische Bergbaukonzern Rio Tinto ohne Rücksicht auf Einwohner*innen agiert – doch das Blatt wendet sich

Von Volker Böge

Eine Frau steht am Rande eines Kraters und zeigt auf edssen Mittelpunkt, eine vom Berbau geformte Landschaft
Bougainville-Ministerin und Mitanklägerin Theonila Matbob am Ground Zero der Panguna-Mine. Foto: Human Rights Law Centre

Ende Mai 2020 hatte der britisch-australische Bergbaukonzern Rio Tinto die Juukan Gorge in Westaustralien in die Luft gesprengt – eine Höhle, die Spuren von 46.000 Jahren Nutzung aufweist und 6.000 Jahre alte Malereien und andere archäologisch äußerst wertvolle Artefakte enthält. Sie ist für die örtlichen Puuti Kunti Kurrama und Pinikura (PKKP), australische Aborigines, ein »sacred site«, ein Ort von großer spiritueller Bedeutung, und wurde von Expert*innen als von »höchstem archäologischen Wert« eingestuft. Aber sie stand der Erweiterung einer Rio-Eisenerzmine im Weg und wurde daher weggesprengt.

Noch kein Abo?

Ein ak-Abo versorgt dich mit fundierten Analysen, jeder Menge Kritik und dem Wichtigsten aus linker Debatte und Praxis weltweit!

  • Jahres-Abo

    • monatlich auf 36 Seiten + Sonderhefte

    • Online-Zugang zu allen Artikeln

    • mit Abo-Prämie!

  • Probe-Abo

    • monatlich auf 36 Seiten

    • Online-Zugang zu allen Artikeln

    • 10 Euro (für 4 Monate, danach 55 Euro/Jahr)

  • Sozial-Abo

    • monatlich auf 36 Seiten + Sonderhefte

    • Online-Zugang zu allen Artikeln

Du hast bereits ein Abo und willst dich einloggen?

Zum Login