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Die Works Progress Administration war Teil des US-amerikanischen New Deal. In wirtschaftlichen Krisenphasen lohnt ein Blick zurück

Von Kathi King

Ilya Bolotowskys arbeitet an einem Wandgemälde
Der russisch-amerikanische Künstler Ilya Bolotowskys arbeitet an einem Wandgemälde für die Weltausstellung 1939 in New York. In Auftrag gegeben wurde das Bild von einem Kunstprojekt der WPA. Foto: Unbekannter Fotograph/Wikimedia, Public Domain

Zur Hölle, sie müssen essen wie jeder andere auch!« Harry Hopkins hatte keine Zeit für Kritiker*innen, die die Projekte für arbeitslose Künstler*innen im Rahmen des New Deal als eine Verschwendung von Steuergeldern ablehnten. Der ehemalige Sozialarbeiter Hopkins war die rechte Hand von US-Präsident Franklin Delano Roosevelt in Sachen Krisenbewältigung. Roosevelt, damals noch Gouverneur des Bundesstaats New York, hatte Hopkins 1931 zum Kopf der Temporary Emergency Relief Administration (TERA) gemacht. Die Behörde sollte sich der Arbeitslosen im Bundesstaat annehmen. Hunderttausende hatten in der Wirtschaftskrise ihre Jobs verloren. Seit dem Börsencrash 1929 waren schon zwei Jahre vergangen. Die anhaltende Rezession, von den Zeitgenoss*innen Große Depression genannt, nagte nicht nur an der nationalen Wirtschaft, sondern auch an der Moral der Menschen. Die Suizidrate stieg deutlich.

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