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Gewalt und Gefühle

»Couscous mit Zimt« erzählt von Solidarität unter Frauen und Sehnsuchtsorten, die keine sein sollten

Von Bilke Schnibbe

Wohin mit der Sehnsucht nach einer »verlorenen Heimat« in den Kolonien, die auf Ungerechtigkeit und Gewalt aufgebaut war? Elsa Koesters Mutter wuchs in diesem Kolonialbau in Tunesien auf. Foto: Elsa Koester.

Elsa Koester ist Redakteurin bei der deutschen Wochenzeitung Der Freitag. Nun ist ihr erster Roman »Couscous mit Zimt« erschienen, eine französisch-tunesisch-deutsche Familiengeschichte, in der sich viel aus Koesters eigenem Leben wiederfindet. Dazu kommen einige umkämpfte Klassiker linker Debatten auf den Tisch: Mutterschaft und Tochterschaft, Kolonialgeschichte und ihre mangelnde Aufarbeitung in sogenannten postkolonialen Gesellschaften, psychische Krankheit und die Frage, wie wir politische Kämpfe erfolgreich organisieren können. Nicht zuletzt lässt sich der Roman als ein vorsichtiges Rantasten an den in linken Kreisen verpönten Begriff der »Heimat« lesen.

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