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Freiheit durch Kolonisation

Die Vereinigten Staaten von Amerika werden 250 – über siedlerkoloniale Mythen und die amerikanische Art der Kriegsführung

Von Marlon Lieber

Eine karge Behausung, davor zwei Erwachsene und zwei Kinder.
Sieht karg aus, ist aber der Grabstein für die indigene Bevölkerung der USA: die Besiedlung Amerikas, hier von norwegischen Siedlern in North Dakota Ende des 19. Jahrhunderts. Foto: gemeinfrei

Am 4. Juli jährt sich die Unterzeichnung der amerikanischen Unabhängigkeitserklärung zum 250. Mal. Der Dokumentarfilmer Ken Burns, der im vergangenen Jahr für den Sender PBS einen Sechsteiler über die amerikanische Revolution gedreht hat, gibt sich im Interview mit »Jacobin« wenig bescheiden: Diese sei das bedeutendste historische Ereignis seit Christi Geburt gewesen, da sie einen enormen Einfluss auf die Welt und das Nachdenken über Regierungsformen und Grundrechte gehabt habe.

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