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Wider den liberalen Antirassismus

Bei Diversity geht es oft um »Gerechtigkeit« im Kapitalismus – der neue Sammelband »Die Diversität der Ausbeutung« weist in eine andere Richtung

Von Erkut Bükülmez

Buchcover von Diversität der Ausbeutung
Buchcover: Dietz Verlag

Die theoretische und praktische Gesellschaftskritik hat sich seit dem Neoliberalismus immer mehr auf das »Prinzip der Gerechtigkeit« beschränkt. Der Ausdruck dieser Kritik ist eine Praxis, die jeglicher Form von Diskriminierung einen – formellen – Kampf erklärt. Die Kritik der Diskriminierung beschränkt sich auf das Kriterium der Egalität, sie verbleibt dabei, zu verdeutlichen, dass wir ungleich sind. Damit folgt die politische Praxis der letzten Jahre den bürgerlichen Idealen der Französischen Revolution – und wiederholt deren Fehler und Versäumnisse. Sie ist eine bürgerliche Praxis. Formell sind wir in der Sphäre der Produktion und Zirkulation frei und gleich. Die materialistische Kritik zerschmettert diese bürgerliche Idealität und zeigt die Widersprüchlichkeit in der Realität, eben in der (Re-)Produktion und Zirkulation.

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