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Wer wird betrauert?

Charlotte Wiedemann untersucht in ihrem neuen Buch das Verhältnis von Nationalsozialismus und Kolonialismus

Von Johannes Tesfai

Im Hintergrund eine Skulptur eines Elefanten, im Vordergrund ein Kreis aus Steinen.
Ein seltenes Bild in Deutschland: Denkmal an koloniale Verbrechen hier in Bremen. Foto: Chrischerf / Wikimedia, CC BY-SA 3.0

Das menschenleere Afrikas bleibt ein Sehnsuchtsort sowohl für konservative Safarifans als auch für deutsche Rucksacktourist*innen. Doch die scheinbar unberührte Natur ist ein Produkt kolonialer Gewalt. Als deutsche Truppen 1907 im heutigen Tansania den Maji-Maji-Aufstand niederschlugen, schufen sie im geografischen Zentrum des Aufstandes im Süden des Landes eine menschenleere Zone. Die Deutschen zwangen Menschen zur Umsiedelung. Später stellten sie das Gebiet für Wildtiere unter Schutz. Einer der ersten Nationalparks in Afrika war geboren.

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