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Auf der Suche nach Einheit

1923 versuchten Kommunist*innen zum ersten Mal, jüdische und arabische Linke zusammenzubringen. Geschichte der Linken in Palästina (Teil 1)

Von Anselm Schindler

Eine Gruppe Personen sitzt im Anzug an einem Tisch, hinter ihnen ein festliches Banner mit hebräischen Buchstaben.
Proletarier aller Länder vereinigt euch auf Jiddisch. Die Bundist*innen aus Mittel- und Osteuropa gelten als Vorläufer der Linken in Israel und Palästina, einige von ihnen 1928 in Polen. Foto: gemeinfrei

Am 7. Oktober begehen palästinensische Milizionäre mehrere Massaker in den an den Gaza-Streifen angrenzenden israelischen Gebieten. Sie töten neben bewaffneten israelischen Kräften vor allem Zivilist*innen. An dem Angriff sind neben der Hamas und dem Palästinensischen Islamischen Jihad auch Kämpfer*innen der linken PFLP (Volksfront zur Befreiung Palästinas) und ihrer Abspaltung DFLP (Demokratische Front zur Befreiung Palästinas) beteiligt. PFLP und DFLP hatten einst eine große Strahlkraft für die Menschen in der Region, aber auch für Linke aus aller Welt. Mittlerweile sind die beiden Organisationen zu recht kleinen Kampfparteien zusammengeschrumpft. Einst standen sie dem politischen Islam feindlich gegenüber, jetzt führen sie gemeinsame Aktionen mit der Hamas durch, was sie mit der eigenen Marginalisierung rechtfertigen. Aber wie konnte es eigentlich so weit kommen?

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