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Abo| |ak 662 | Antirassismus & Antifaschismus

Unerfüllte Forderungen

Sechs Monate nach dem Anschlag in Hanau kämpfen die gut organisierten Opferfamilien gegen eine Rückkehr zur »Normalität«

Von Dîlan Karacadağ

Das öffentliche Gedenken in Hanau wird von den Familien der Opfer selbstorganisiert gepflegt, wie hier am zentralen Grimm-Denkmal. Foto: Dîlan Karacadağ

Zermürbt. Ein Gefühl, das viele Menschen mit Migrationsgeschichte seit dem Anschlag von Hanau hin und wieder mal empfinden. Zermürbt, weil der Schmerz und zugleich der Zwang, politisch zu handeln, einem die Energie aufsaugen. Wir sind die Hinterbliebenen, die im Fadenkreuz der Nazis kämpfen. Weiße Menschen empfinden die etablierte rassistische Struktur als surreal. Während deren Gefahren weiter heruntergespielt werden, gibt es schon die nächsten Angriffe.

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