analyse & kritik

Zeitung für linke Debatte & Praxis

Abo| |ak 662 | International

Queerfeindliche Repression

Polens Präsident Duda bemühte antifeministische Narrative, um seine Wiederwahl zu sichern – nun kommt es zu massiver Polizeigewalt gegen queere Demonstrant*innen

Von Bilke Schnibbe

Ein polnischer Polizist würgt eine Person am Rande der queeren Proteste Anfang August 2020. Foto: Rafał Milach

Dass sich queerfeindliche Erzählungen eignen, um bis in die sogenannte gesellschaftliche Mitte reaktionär zu mobilisieren, zeigt sich ein weiteres Mal in Polen. Präsident Andrzej Duda hatte in seiner Wahlkampagne Anfang 2020 LGBTIQ-Themen und -Lebensweisen als schädliche Ideologie bezeichnet, vor der insbesondere Kinder geschützt werden müssten. Queere Menschen seien, so Duda, nicht gleichwertig mit anderen, »normalen« Menschen. In Polen wurden insbesondere im Südosten des Landes »LGBTIQ-freie Zonen« ausgerufen, welche rund ein Drittel der Fläche Polens ausmachen.

Noch kein Abo?

Ein ak-Abo versorgt dich mit fundierten Analysen, jeder Menge Kritik und dem Wichtigsten aus linker Debatte und Praxis weltweit!

  • Jahres-Abo

    • monatlich auf 36 Seiten + Sonderhefte

    • Online-Zugang zu allen Artikeln

    • mit Abo-Prämie!

  • Probe-Abo

    • monatlich auf 36 Seiten + Sonderhefte

    • Online-Zugang zu allen Artikeln

    • 10 Euro (für 4 Monate, danach 55 Euro/Jahr)

  • Sozial-Abo

    • monatlich auf 36 Seiten + Sonderhefte

    • Online-Zugang zu allen Artikeln

Du hast bereits ein Abo und willst dich einloggen?

Zum Login