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Basismacht und Nachbarschaft

Die chilenische Aktivistin Verónica Miranda über Politisierung und Solidarität im Cabildo Abierto La Alborada

Interview: Alix Arnold

Eine Aktion des Cabildo Abierto in Chiles Hauptstadt Santiago. Foto: Cabildo Abierto

La Alborada ist eine Población, eine der Siedlungen von Arbeiter*innen und Armen, in der Kommune La Florida im Süden der chilenischen Hauptstadt Santiago. Hier entstand, wie auch in anderen Teilen des Landes, in den ersten Tagen des Aufstands spontan eine offene Versammlung, das Cabildo Abierto. Mit der Pandemie wurde die Solidarität noch wichtiger. Unter dem Motto »Solo el pueblo cuida al pueblo« (Nur das Volk kümmert sich um das Volk) organisierten die Menschen gerade in den Poblaciones gegenseitig Schutz und Hilfe. Aber auch die Diskussionen über eine andere Gesellschaft gingen weiter. Aus der Kritik an der Politik ist mit den Versammlungen ein praktischer Ansatz von direkter Demokratie entstanden. Dass diese Strukturen beim Verfassungsprozess einbezogen werden, bleibt noch durchzusetzen.

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