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Abo| |ak 661 | Diskussion |Reihe: Planwirtschaft

Ohne Plan zur Planwirtschaft?

Die Klimakrise und das Dilemma der Gerechtigkeit

Von Jörg Nowak

Auch der solidarische Kaffee der zapatistischen Bewegung in Mexiko kommt nicht mit dem Fahrrad nach Europa. Foto: Jorge Zapata / Pexels

Seine Fürsprecher*innen leugnen es meist und verweisen auf den freien Markt, aber auch im gegenwärtigen Kapitalismus wird geplant – entsprechend den Interessen des multinationalen und nationalen Kapitals. Seit Kurzem wird das wieder Industriepolitik genannt. (1) Zum Beispiel werden häufig Rüstungs- und Überwachungstechnologien mit viel Geld subventioniert, also eher unsinnig verplant. Die Debatte um »notwendige Arbeit« während der Corona-Krise hat kurzzeitig ins Licht gerückt, welche Bereiche der Wirtschaft für die große Masse der Bevölkerung besonders wichtig sind und dass die Arbeitskräfte in diesen Bereichen meistens schlecht bezahlt werden und unter körperlich strapaziösen und krankmachenden Bedingungen arbeiten. Und sowohl die Probleme im Gesundheitssystem als auch die außer Kontrolle geratene Klimakrise machen deutlich, dass eine andere Planung mit anderen Schwerpunkten nötig ist, um Emissionen zu reduzieren und die Gesundheit der Bevölkerungen zu schützen.

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