Eisiger Protest
In Minneapolis sorgte ziviler Widerstand gegen die größte Einwanderungsrazzia der jüngeren US-Geschichte zum Abzug von ICE
Von Caspar Shaller
In Minnesota ist es im Winter minus zwanzig Grad, doch am 23. Januar füllten sich die Straßen der Twin Cities, wie der Großraum Minneapolis mit der Nachbarstadt St. Paul genannt wird. Unter dem Motto »No Work, No School, No Shopping« legten Zehntausende Minnesotans das öffentliche Leben lahm. Friseursalons blieben geschlossen, kleine Buchhandlungen verrammelten ihre Türen. Nur große Ketten blieben offen. Schätzungen zufolge blieben Hunderttausende der Arbeit fern. Der Streik sollte ein Signal senden gegen die »Besatzung« Minneapolis durch die Immigration and Customs Enforcement (ICE), der größten Polizei- und Zollbehörde des Ministeriums für Innere Sicherheit.
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